Neues Baugebiet im Alten Dorf von Groß Grönau – Gemeindevertretung beschließt B-Plan Nr. 24

von Eckhard Graf

Die Gemeindevertretung hat am 27.03.2012 den Bebauungsplan Nr. 24 für das Gebiet östlich des Friedhofes, nördlich der Wohnbebauung „Schattiner Weg“, südlich der Straße „Am Vierth“ sowie westlich des Driftweges beschlossen.

Hinter dieser mehr bürokratischen Beschreibung des Standortes verbirgt sich das landschaftlich reizvolle, neu entstehende Baugebiet im Alten Dorf. Dieses Baugebiet wird vorerst die letzte Gebietsentwicklung für Wohnbauflächen in Groß Grönau sein. Die Gemeinde Groß Grönau wird an dieser Stelle 30 Baugrundstücke direkt vermarkten und zu einem fairen Preis (Preis pro qm steht derzeit noch nicht fest) an interessierte Bauwillige abgeben. Das Interesse an den Grundstücken ist bereits jetzt sehr hoch. Sehr viele Menschen haben sich bereits aufgrund der in der Gemeindevertretung erfolgten Vorplanungen für die Wohnbauentwicklung an diesem Standort interessiert und sich in der Verwaltung auf eine Interessenten-Liste setzen lassen. Nach Einschätzung der Gemeindeverwaltung ist das Interesse an diesen Grundstücken so hoch, dass bereits jetzt 20 der 30 Grundstücke so gut wie verkauft seien. Die Gemeindeverwaltung nimmt auch weiterhin Interessenbekundungen entgegen. Die Vermarktung dieser Grundstücke wird dann durch einen Ausschuss der Gemeinde erfolgen. Mit den Erlösen aus den Grundstücksverkäufen werden wieder Spielräume zur Finanzierung kommunaler Aufgaben gewonnen.

Belastung für die Anwohner

Bedingt durch die zu erwartenden Baumaßnahmen für die Erschließungseinrichtungen und der neu entstehenden Wohnhäuser wird es vor allem für die Anwohnerinnen und Anwohner der Straße Am Vierth für den Zeitraum der Baumaßnahmen zu größeren Belastungen kommen. Lärm, Schmutz und Baustellenverkehr sind keine Kleinigkeiten. Alle Beteiligte an dieser Baugebietsentwicklung sind aufgefordert dafür Sorge zu tragen, dass die Belastungen der dort wohnenden Menschen so gering wie möglich ausfallen werden. Die Erfahrungen aus der Entwicklung der jüngsten Baugebiete am Kranichweg und am Reiherweg stimmen zuversichtlich, dass die zu erwartenden Belastungen im Rahmen des Erträglichen bleiben werden. Auch wenn folgendes wenig tröstlich stimmen mag, aber jeder ehemalige Bauherr hat selbst einmal baubedingte Belastungen verursacht und war dankbar für das ihm gewährte Verständnis.